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Bon dia, buongiorno , guten Morgen, bonjour,…

So viele Sprachen... in der Woche vom 10. - 16. März nahmen 6 Schüler an einer Fahrt des Erasmus+projektes nach Italien teil. Nach einem herzlichen Empfang am Flughafen verbrachten die Schüler den ersten Abend in den Gastfamilien, bevor sie am nächsten Tag die Teilnehmer der anderen Schulen (2 Schulen aus Portugal, eine italienische Schule und wir) trafen.

Die ganze Woche wurde in stets international gemischten Teams zum Thema „Trust and Well-Being gearbeitet. Dazu fanden diverse Workshops, u.a. Tai-Chi, Bodypercussion , Improtheater mit einem britischen Schauspieler, kreatives Sprachtraining und Kooperationsspiele statt. Ein Highlight was das „internationale Buffet" am Montag Abend. Alle Gäste hatten heimische Spezialitäten wie Käse, Süßigkeiten, Kuchen, Backwaren,

und Würste dabei. Ergänzt wurde dies alles noch durch italienische Schmankerl und Getränke. Typisch für die Region Piemont mit seiner Hauptstadt Turin sind Vitello Tonnato, Risotto und Haselnuss- sowie Schokoladenprodukte, die wir in dieser Woche ausgiebig genießen durften.

Die Umgebung der Schule wurde mittels Schnitzeljagden und Fotoaufgaben erkundet. Auch der nahen Großstadt Turin statteten wir einen Besuch ab. Aus der Vielzahl an Museen wählten die Gastgeber das Automobilmuseum und das Museum der Illusionen für uns aus, so dass wir nicht nur bei der obligatorischen Stadtführung, sondern auch im Museum Einblicke in die Geschichte der Stadt erhielten. Ergänzend konnten die Schüler in technoschen Workshops Batterien bauen oder per Computer kleine Autos autonom fahren lassen. Anschließend ging es in das ehemalige Fiatwerk. Dieses wurde als Kultur- und Einkaufszentrum zu neuem Leben erweckt.

Einen Vormittag lang stellten die Schüler die daheim erarbeiteten Präsentationen in verschiedenen Klassen vor, so dass die gesamte italienische Schule Einblicke in das Leben der Gäste erhielt. Mit einer Wanderung und einem Picknick war das offizielle Programm beinahe beendet. Am letzten Abend fand noch eine große Abschlussparty statt, bei des alle Beteiligten Teilnahmezertifikate erhielten, während wir das leckere Essen genossen, das die Gasteltern für uns zubereitet hatten.

Rückblickend bleiben besonders die Gastfreundschaft der Italiener und die neuen Freundschaften im Gedächtnis. Ganz besonders beeindruckt waren wir von der Stadt Turin, die nur industriell geprägt ist, sondern historisch, kulturell und architektonisch unglaublich viel zu bieten hat. Als historisch erste Hauptstadt Italiens liegt Turin in unmittelbarere Nähe zu Frankreich und der Schweiz und ist durch seine privilegierte Lage in der fruchtbaren Po-Ebene und umrahm von den momentan schneebedeckten Alpen jederzeit einen Besuch wert.

 

 

Erasmus+Projekt – Fahrt nach Katowice/Polen

In der zweiten Oktoberwoche fand das erste Treffen unseres neuen Erasmus+Projektes „Health“ statt. Gemeinsam mit Frau Deiser und Frau Grabmaier durfte eine Gruppe von sechs Schülern der 8. und 9. Klassen nach Polen reisen.

Nach einer langen Zugfahrt wurden wir am Sonntag Abend am Bahnhof in Katowice von unseren Gastgebern begrüßt und die Schüler verabschiedeten sich in ihre Gastfamilien. Auch wir Lehrer waren neugierig und gespannt, auf wen wir wohl treffen würden und mit wem wir die kommenden zwei Jahre zusammenarbeiten würden, da wir uns bisher nur aus Emails und von Videokonferenzen kannten. Wir stellten aber rasch fest, dass wir großes Glück mit den neuen Partnern haben, uns nicht nur arbeitstechnisch gut verstanden, sondern dass auch wir Lehrer viel Spaß miteinander hatten.

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Virtuelles Projekttreffen vom 17.-19.Februar 2021

Nachdem das erste und leider bislang auch letzte „echte“ Treffen mit unseren Partnerschulen vom Erasmus+Projekt „LIFE“ bereits ein ganzes Jahr zurückliegt, war es höchste Zeit, sich einmal wieder zu treffen. Coronabedingt wurde ein rein virtuelles Treffen organisiert. 3 Tage lang hatten wir Zeit, miteinander zu sprechen, uns über das (schulische) Leben in Coronazeiten auszutauschen, an Aufgaben zur gemeinsamen Lektüre zu arbeiten und die Ergebnisse auf Englisch zu präsentieren. Wie unterschiedlich gerade Schule stattfindet (über Homeschooling bei uns, Maskenpflicht in gerade erst wieder geöffneten Schulen in Griechenland bis hin zu einem völlig normal erscheinenden Unterricht in Holland) war für alle ganz besonders interessant. Das Programm war vielseitig und bestand neben Aufgaben, die in gemischt nationalen Teams bearbeitet wurden, aus Programmpunkten, die jede Schule nach den gerade geltenden Regeln selbst organisierte. Auch für diese Einheiten orientierten wir uns an der gemeinsamen Lektüre „A 100 Hours of night“ von Anna Woltz. Für unsere Schüler bedeutete dies, dass sie  - per Videoschalte miteinander verbunden – Chili con carne zubereiteten. An anderen Schulen gab es Pancakes oder „Gluhwein“ – alles Rezept bzw. Gerichte, die im Buch vorkommen. Da in dieser Woche auch noch der estnische Nationalfeiertag anstand und auch die Finnen das Ende der Faschingszeit feierten, erhielten wir außerdem noch einige Einblicke in die Kultur dieser beiden Länder.

Auch wenn diese Projekttreffen ganz anders war, als ursprünglich gedacht, konnten wir am Ende der Woche ein durchweg positives Feedback ziehen. Die Technik von MS Teams hat gut und stabil funktioniert, wir haben einige neue Programme kennen gelernt und vor allem konnten wir erleben, wie gut es tut, die Partner und Freunde einmal wieder zu sehen.

Christine Deiser

ErasmusPadlets

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