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Erasmus+Aktivitäten im Schuljahr 2024/25

In diesem Jahr gab es zwei große Aktivitäten für die Erasmusgruppe. Zu Beginn des Schuljahres war die Franz-von-Lehnbach-Schule Gastgeber eines internationalen Projekttreffens, an dem Schülergruppen aus Italien, Portugal und Spanien teilnahmen.

Im zweiten Halbjahr fand dann die letzte Fahrt dieses zweijährigen Projektes statt.  Wir reisten zum letzten Projektbesuch nach Spanien, wo wir auch unsere Partner aus Portugal und Italien wiedertrafen.

Projekttreffen in Schrobenhausen

In der ersten Oktoberwoche 2025 fand an der Franz-von-Lenbach-Schule Schrobenhausen ein Erasmus+-Projekttreffen mit Gästen aus Italien, Portugal und Spanien statt. Die Freude am Wiedersehen bereits bekannter europäischer Partner war groß; bestehende schulische Partnerschaften sowie persönliche Freundschaften konnten weiter gefestigt werden. Als gemeinsame Arbeitssprache diente Englisch, wodurch die Teilnehmenden wertvolle Sprachpraxis sammelten.

Im Mittelpunkt stand das Thema „Wellbeing“. Dazu wurden Workshops zu nachhaltiger Kosmetik, Tanz, Jonglage und bayerischer Küche angeboten. Ein internationales Dinner, eine Stadtrallye sowie kulturelle Ausflüge an den Chiemsee und zum Oktoberfest boten weitere Begegnungs- und Lernmöglichkeiten. Der Besuch der Hermannsdorfer Werkstätten ermöglichte zudem vertiefte Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft.

Das vielseitige Programm wurde von den Projektkoordinatorinnen Frau Deiser und Frau Grabmaier mit großem Engagement gestaltet. Sowohl die internationalen Gäste als auch die gastgebenden Familien äußerten sehr positives Feedback und blickten auf eine bereichernde, motivierende Projektwoche zurück. Das Projekttreffen stärkte das Gemeinschaftsgefühl sowie die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden und trug dazu bei, das Thema Wohlbefinden in Schule und Alltag bewusst zu reflektieren und nachhaltig zu verankern. 

Erasmus+ Schülerfahrt nach Monforte/ Spanien


Monforte de Lemos, eine charmante Stadt in Galicien im Nordwesten Spaniens, war eines besonderen interkulturellen Austauschs, an dem auch eine Gruppe der Franz-von-Lenbach-Schule aus Schrobenhausen teilnahm. Seit vielen Jahren koordinieren die beiden Lehrkräfte Christine Deiser und Gabriele Grabmaier die Teilnahme an Erasmus+, was das Bild der Schule in der Öffentlichkeit und im europäischen Ausland prägt. Dieses Mal reisten sie mit 6 Schülern im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ gemeinsam mit Schülergruppen aus Italien und Portugal zur spanischen Partnerschule, um an einem einwöchigen Treffen zum Thema „Wellbeing“ teilzunehmen. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Teamarbeit, Kreativität und interkulturelle Kommunikation zu sammeln sowie neue Freundschaften zu schließen.

Die Woche begann mit einer herzlichen Begrüßung der Schüler und Lehrer in der Schule von Monforte, einem eindrucksvollen ehemaligen Kloster. Die Organisatoren hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das sowohl kreative Workshops als auch spannende Ausflüge beinhaltete.
Einen kulinarisch abwechslungsreichen Einstieg in die Austauschwoche bot das internationale Dinner am ersten Abend. Bei lebhafter und fröhlicher Atmosphäre teilten die Teilnehmer ihre landestypischen Gerichte und tauschten sich über die verschiedenen kulinarischen Traditionen aus. Um den Abend abzurunden, trat eine lokale spanische Musikgruppe in Tracht auf, die mit traditionellen Klängen und mitreißenden Rhythmen für eine festliche Stimmung sorgte.
Ein Teil des Programms war ein Workshop zum Thema Instrumentenbau. Unter der Anleitung erfahrener Musikpädagogen hatten die Schüler die Möglichkeit, eigene Musikinstrumente aus recycelten Materialien zu gestalten. Am Ende des Workshops präsentierten die Gruppen ihre selbstgebauten Instrumente beim gemeinsamen Musizieren.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Austausches war die Arbeit an einem Video zum Thema „Mobbingprävention“. In international gemischten Gruppen diskutierten die Jugendlichen offen über ihre Erfahrungen und entwickelten kreative Ansätze, um Mobbing in Schulen zu verhindern. Das Ergebnis war ein eindrucksvolles Video, das am letzten Tag der Veranstaltung von den Teilnehmern präsentiert wurde.

 

Neben den Workshops standen auch Ausflüge auf dem Programm, die den Schülern die Möglichkeit boten, die Region und ihre Kultur besser kennenzulernen. Ein Highlight war der Besuch des Videospielmuseums in Cangas, einer Kleinstadt am Atlantik. Hier konnten die Jugendlichen in die Welt der Videospiele eintauchen und die Entwicklung dieser beliebten Freizeitbeschäftigung nachvollziehen. Die interaktiven Ausstellungen und die Möglichkeit, verschiedene Spiele auszuprobieren, sorgten für viel Begeisterung und Spaß. Bei bestem Wetter durfte im Anschluss auch ein Besuch des Strandes nicht fehlen.

Einen ganzen Tag stand der Aspekt der Selbstreflexion, Meditation und der körperlichen Bewegung im Mittelpunkt. Die Teilnehmer wanderten auf einem Stück des Jakobswegs nach Santiago de Compostela, wobei sie nicht nur die atemberaubende Natur, sondern auch die spirituelle Bedeutung dieses berühmten Pilgerwegs erlebten. Bei einer kurzweiligen Stadtführung in Santiago erfuhren sie mehr über die Geschichte und Kultur der Stadt, die seit Jahrhunderten Pilger aus aller Welt anzieht.

Am letzten Abend der Woche fand eine unvergessliche Abschiedsparty statt, zu der Lehrer, Gasteltern und Schüler eingeladen waren. Die Freude auf diesen besonderen Abend war groß, denn alle Teilnehmer hatten die Woche über enge Bindungen geknüpft und wollten diese feiern.

Die Woche in Monforte war neben der Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen sowie viele Aspekte des Themas „Wellbeing“ praktisch zu erleben auch eine wertvolle Lernerfahrung. Die Schüler hatten die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse in einem authentischen Umfeld zu verbessern und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Die verschiedenen Aktivitäten förderten das Wohlbefinden der Teilnehmer und schärften ihr Bewusstsein für wichtige gesellschaftliche Themen wie Mobbing und Nachhaltigkeit.

Insgesamt war die Erasmus+ Schülerfahrt nach Monforte eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Schüler und Lehrer kehrten mit unvergesslichen Erinnerungen nach Hause zurück. Die Kombination aus kreativen Workshops, kulturellen Ausflügen und interkulturellem Austausch trug dazu bei, das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu fördern und ihnen wertvolle Lebenskompetenzen mit auf den Weg zu geben. Wer Europa so erlebt, wird sicher auch in Zukunft für ein starkes Europa eintreten!

 

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Erasmus + Fortbildung

Ende Oktober 2025 nahm ich an einer 1-wöchingen Fortbildung in Dublin teil. Diese Fortbildung war in zwei Teile aufgebaut. Am Vormittag ging ich in eine Sprachschule, um meine Sprachkenntnisse auf ein anderes Niveau zu heben. Am Nachmittag waren kuturelle Aspekte verankert. So besuchte ich täglich eine andere Sehenswürdigkeit in Dublin. Montag stand eine Stadtführung auf dem Programm, am Dienstag besuchten wir das Trinity Collage und am Mittwoch das Dublin Castle. Diese Weiterbildung war für mich eine Bereicherung. Die Kombination Sprache und Kultur war hervorragend. Danke Erasmus +. 

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Erasmus

In der Woche vom 29.09. – 5.10.2025 durften wir 24 Gäste unserer Partnerschulen aus Italien, Portugal und Spanien in Rahmen unseres Erasmus+projekts „Well-Being“ bei uns an der FvLS begrüßen.

Wie üblich begann das gemeinsame Programm mit verschiedenen Spielen, so dass sich unsere Schüler und die Gäste besser kennenlernen konnten – immerhin musste während der Woche am Projektthema gearbeitet werden! Anschließend gab es eine Führung durch unsere Schule, und auch die Gäste stellten ihre Schule und ihr Land in einigen ausgewählten Klassen vor. Am Montag und auch am Freitag wurde in der Schule vor allem am Projektthema („Well-Being – physisch und psychisch fit“) gearbeitet. Der Themenkomplex Well-Being beinhaltet noch viele weitere Aspekte, doch in dieser Woche stand das körperliche und geistige Wohlbefinden im Mittelpunkt. Dazu gab es neben theoretischem Input zur Psychohygiene verschiedene Workshops wie Kochen, HipHop, Jonglage und das Herstellen von nachhaltigen Kosmetikprodukten. Am Montagabend fand in der Schule das internationale Dinner statt, auf das sich alle, die bereits auf einem Projekttreffen dabei waren, sehr gefreut hatten. Hier gab es jede Menge bayerische sowie internationale Leckereien, die sowohl Gäste als auch Eltern vorbereitet hatten. Besonders gefreut hat uns, dass an diesem Abend die gesamte Erasmusgruppe unseres letzten Projektes („LIFE“ 2019-2022) gekommen ist und uns tatkräftig bei der Vorbereitung unterstützt hat. Dies zeigt auch, wie sehr die Ehemaligen mit der Schule und vor allem durch das Erasmusprojekt verbunden sind.

Zwei Tage waren für Ausflüge vorgesehen, so dass unsere Gäste einen Eindruck von Bayern bekamen.

Bei einer informativen Führung durch die Hermannsdorfer Landwerkstätten lernten wir unter anderem, wie Tiere artgerecht gehalten werden und wie ein großer Hof mit seinen Lieferanten und Mitarbeitern soziale Verantwortung übernehmen kann. Anschließend fuhren wir weiter zum Chiemsee, wo wir mit dem Schiff auf die Herreninsel übersetzten. Dort besichtigten wir das Schloss Herrenchiemsee. Unser zweiter Ausflug führte uns in die Landeshauptstadt München. Nach einer Tour durch die Innenstadt, bei der speziell darauf Wert gelegt wurde, was ein Bayer braucht, um sich wohlzufühlen, stürzten wir uns auf Wunsch der Gäste in den Trubel des Oktoberfests: Fahrgeschäfte, Bierzelte,... die Dimensionen waren einfach überwältigend.

Den 3. Oktober, den Tag der deutschen Einheit, verbrachten die Gäste mit ihren Gastfamilien, welche sich tolle Erlebnisse und Ausflüge überlegt hatten, während die Lehrer einen Ausflug nach Augsburg unternahmen.

Am Freitagabend endete das offizielle Programm mit einer Farewell-Party und dem Überreichen der traditionellen Teilnahmezertifikate.

Samstags stand dann schon wieder die Abreise an, wobei die Portugiesen ungewollt zwei weitere Tage in Deutschland verbrachten, da ihr Flug zwei Mal gecancelt wurde.

Die Projektwoche war eine sehr erlebnis- und arbeitsreiche, aber auch spannende Woche, die eine Vielzahl an positiven Eindrücken und Erinnerungen hinterlässt. Vielen Dank auch den Eltern für die tolle Unterstützung sowie das durchwegs positive Feedback, das uns sehr gefreut hat und uns Ansporn ist, auch in Zukunft Erasmusprojekt mit Schülern zu organisieren!

Christine Deiser

 

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